Es scheint, als ob ich endlich den Knoten durchschlagen habe, oder besser: in mühseliger Handarbeit aufgeknüppert. Ich weiss jetzt, wie mein schwieriges erstes Kapitel aussehen soll, und schon nimmt es Form an. Aber ich merke auch, dass ich lange nicht geschrieben habe.Meine Gedanken und Ideen bewegen sich durch mein Gehirn wie durch Sirup. Für jeden Satz brauche ich eine Ewigkeit, das Formulieren ist mühsam. Manchmal glaube ich, dass ich meine Fähigkeit zu schreiben verloren habe... nein, das wäre übertrieben, aber sie ist definitiv eingerostet, und das einzige Mittel, sie wieder in Gang zu bringen, ist das Schreiben, Schreiben, Schreiben.
Trotz aller Startschwierigkeiten bin ich zuversichtlich. Denn immerhin habe ich jetzt einen Einstieg in meinen Roman, der meinen Helden vorstellt, seinen Charakter zeigt und dazu noch spannend ist (hoffentlich).
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