Dienstag, 9. April 2013

Der Kampf mit dem Wort

Es fällt mir einfach nichts ein. Seit Wochen kämpfe ich um die richtigen Worte für die erste Begegnung meines Helden mit den Antagonisten, aber ich finde sie nicht. Und das, obwohl ich alle meine Strategien zur Förderung des kreativen Flusses angewendet habe.
Was mir meistens hilft, ist Musik.Meine Theorie ist, dass man durch Musikhören die Aktivität der rechten Gehirnhälfte anregt, in der u.a. künstlerische Prozesse stattfinden, während die linke Gehirnhälfte eher für logisch-analytische Denkprozesse zuständig ist. Man schaltet sozusagen von einer auf die andere Gehirnhälfte um.
Leider hat Musikhören diesmal nicht geholfen. Auch nicht das Lesen von Gedichten oder gymnastische Übungen.

Da gibt es nur eins: aufhören zu kämpfen, mit dem Überarbeiten der nächsten Kapitel weitermachen und hoffen, dass mir irgendwann aus heiterem Himmel die Erleuchtung kommt, der schöpferische Einfall.
Nach meiner Erfahrung ist es manchmal besser, sich von dem Problem abzulenken und es dem kreativen Unbewussten zu überlassen, einen Weg zu finden, als krampfhaft eine Lösung herbeizwingen zu wollen.
Ich bin gespannt, was dabei herauskommt.

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