Nein, nicht beim Romanschreiben, sondern beim Blog-Verfassen. Ich war so beschäftigt mit Schreiben, dass mein Blog zu kurz gekommen ist.
Allerdings musste ich vor ein paar Tagen auch beim Roman pausieren, denn leider wurde ich krank. Eine Grippe hat mich außer Gefecht gesetzt, ich hatte nur noch Matsch im Kopf. Wie es der Zufall wollte, stand auch meine Schreibfreundin in dieser Zeit nicht zur Verfügung. Ich hoffe, dass ich wieder einsatzfähig bin, wenn sie zurückkommt, und dass wir dann beide wieder mit voller Kraft weiterarbeiten können.
Die Überarbeitung meines Romans, besser gesagt seines Anfangs, gestaltet sich zäh, trotz Schreibrausch, denn bestimmteSchwächen meines Textes konnte ich noch nicht ausmerzen. Meine Schreibfreundin bemängelt fehlende Spannung, zu Recht. Man muss den Leser fesseln, ihm einen guten Grund geben weiterzulesen, aber gerade am Anfang eines Romans ist das essentiell, und da habe ich leider noch nicht das Potential ausgeschöpft, das meine Geschichte anbietet.
Trotz Grippe arbeitet mein kreatives Ich unablässig weiter und präsentiert seine Ergebnisse in Form von Halbträumen und plötzlichen Einfällen, mit denen ich dann bewusst arbeiten kann. Natürlich bleibe ich nicht untätig, während das geschieht, denn ich sitze täglich mehrere Stunden am Computer und überarbeite spätere Kapitel. Ich will es nicht riskieren, die derzeitige intensive Verbindung mit meiner Welt zu verlieren, indem ich ihr zu lange fernbleibe. Ich bin gerade so schön eingeklinkt, und es hat so lange gedauert, bis ich diese Verbundenheit hergestellt hatte.
Es gibt nichts Schöneres, im Augenblick jedenfalls, als mit meiner Welt zu leben, die ich selbst erschaffen habe.
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